Aktuell

Werkgespräche: Unser Beitrag zur Projektwoche

Der Lehrstuhl für sprachliche Kommunikation und Kommunikationsstörungen (Prof. Sucharowski) und der Lehrstuhl für Informations- und Kommunikationsdienste (Prof. Cap) laden in der Projektwoche unter dem Titel "Werkgespräche" zu einer interdisziplinären Veranstaltung über "mediale Evolution". Hintergrund ist die Vertiefung gemeinsamer Fragestellungen, die bereits in einem Projektantrag ihren Ausdruck gefunden haben.

Themen aus Sicht der Geisteswissenschaften:

  • Wie wird der Begriff der Medialität im Rahmen eines kommunikationstheoretischen Ansatzes rezipiert?
  • Was bedeutet die Metapher "Evolution" konkret und wie kann sie auf mediale Kommunikation anwendbar gemacht werden?
  • Was ergeben diese Fragen im Zusammenhang des Wikipedia Eintrags "Umwelt"?

Themen aus Sicht der Informatik:

  • Wie entstehen im digitalen sozialen Netzwerk der Wikipedia Beiträge? Wie geht man mit Auseinandersetzungen ("edit wars") um und welche Ansichten setzen sich dabei schließlich durch?
  • Welchen Einfluß hat die aktuelle Systemarchitektur (User Interface und Datenbank-Konzepte) auf die inhaltlichen Diskurse in der Wikipedia? Welche anderen architekturellen Elemente für offene Wissensspeicher wären denkbar?
  • Der Einsatz von NoSQL Datenbanken in der Architektur von Wissensspeichern und Wiki-Systemen? Wie gut eignet sich CouchDB / Erlang für ein Wikipedia / MediaWiki der nächsten Generation?
  • Der Neutral Point of View (NPOV) und der Every Point of View (EPOV) sowie Varianten-Architekturen in verteilten Wiki-Hubs.

Form der Veranstaltung:

Kurzvorträge und offene Diskussion mit den Teilnehmern.

Pfingstdienstag 25. Mai 2010, 13:00 - 16:00

Hörsaal 311, Institut für Informatik, Albert Einstein Straße 21

Netzwerkanalyse im Opennet

Call for Papers - BaSoTI Conference 2010

This year the Baltic Conference - "Learning in Networks" will held from August 20th to August 21st in Kaunas, Lithuania.

Deadline for submission : July 5th, 2010

For more information see here.

Verlängerung des Call for Papers (3. Workshop "Digitale Soziale Netze")

Die Frist zur Einreichung von Beiträgen für den 3. Workshop Digitale Soziale Netze wurde verlängert. Bis zum 09. Mai können weiterhin Beiträge zu Themen wie:

  • Soziale Software und „social media“
  • Analysemethoden digitaler sozialer Netze und sozialer Interaktion
  • Vertrauen, Reputation, authentische Inhalte und Sozialkontrolle in digitalen Netzen
  • Social Networking Services in den Wissenschaften
  • und weitere...

eingereicht werden.

Weitere Information zur Einreichung finden Sie unter www.digitale-soziale-netze.de.

Kryptokampagne

Nahezu jedes Mailprogramm ist in der Lage, verschlüsselte und signierte E-Mails nach dem S/MIME Standard zu erstellen. Wir rufen Kollegen und Studierende dazu auf, diese Funktionen zu nutzen. Die erforderlichen Zertikate und Schlüssel werden vom Rechenzentrum der Universität angeboten und sind sehr einfach zu installieren. Bei Bedarf leisten wir gerne Unterstützung. Wir setzen uns aktiv dafür ein, zumindest einfache Vorgänge in der Verwaltung per signierter E-Mail realisieren zu können.

Warum sollen E-Mails verschlüsselt und signiert werden:

  • Häufig erhalten wir Anfragen nach Studenten, die persönliche Informationen enthalten oder für deren Beantwortung persönliche Informationen notwendig sind - beispielsweise Fragen nach Klausurergebnissen. Durch Signaturen können wir sicherstellen, dass der "richtige" Student auch Absender der E-Mail ist. Durch Verschlüsselung können wir auch vertrauliche Informationen erteilen.
  • Die Installation der notwendigen Zertifikate senkt die Schwelle zum Einsatz von kryptografischen Verfahren. Das hat neben den oben erwähnten Möglichkeiten auch grundsätzliche Konsequenzen. Der verstärkte Einsatz von nutzerkontrollierter Kryptografie erhöht die Vertraulichkeit und Vertrauenswürdigkeit und stärkt somit die Demokratie.
  • Langfristig ermöglichen digitale Signaturen die Straffung von Geschäftsprozessen in der Universität. Im Moment kommt es häufig vor, dass digital vorliegende Dokumente ausgedruckt und unterschrieben an irgendeine Verwaltungsstelle versandt werden müssen. Das wesentlich höhere Fälschungsrisiko einer handschriftlichen Unterschrift wird dabei als vermeindlich sichere Methode in Kauf genommen.

Das Rechenzentrum der Universität bietet für Studenten und Mitarbeiter eine einfache Möglichkeit, ein Zertifikat für E-Mail-Adressen in der Universität zu erhalten. Das erstellte Zertifikat lässt sich dann in vielen E-Mail-Programmen benutzen, zusätzlch kann es auch verwendet werden, um Dokumente zu signieren, beispielsweise in Adobe Acrobat.

Einen anderen Ansatz geht das Projekt CAcert. Hier geschieht die Authentisierung in einem Web of Trust. Die Zertifikate erfüllen die gleichen Anforderungen wie diejenigen der PKI der Universität Rostock.

Unsere Zertifikate können Sie hier herunterladen ("Speichern unter" wählen, falls der Browser das Zertifikat direkt importieren möchte):

Thomas Mundts Zertifikat für thm(at)informatik.uni-rostock.de
Martin Garbes Zertifikat für martin.garbe(at)informatik.uni-rostock.de
David Gaßmanns Zertifikat
Christian Bünnigs Zertifikat