Geotagging zur Kontexterkennung

Art der Arbeit: Alle Kategorien / Umfang wird angepasst

Beschreibung:

Viele Websites, wie Flickr, bieten an, sogenannte "geotagged" Fotos hochzuladen. Solche Fotos enthalten zus√§tzliche Informationen √ľber den Ort, an dem sie aufgenommen wurden. Digitale Kameras mit eingebauten GPS-Empf√§ngern verbreiten sich zunehmend. Wir gehen davon aus, dass interessante Objekte h√§ufig fotografiert werden. In bestimmten Situationen werden au√üerdem in einer Gegend signifikant mehr Fotos gemacht. Wir hoffen, aus diesen Beobachtungen Schlussfolgerungen √ľber die n√§heren Umst√§nde ziehen zu k√∂nnen.

Analogbeispiel: Ein anderes, fremdes Projekt benutzte das Telefonverhalten von Mobilfunkkunden, um Staus zu erkennen. Im Stau wird signifikant häufiger angerufen und die Anrufer bewegen sich dabei nicht.

Dabei sind folgende Teilaufgaben notwendig:

 

  • Stand der Technik betrachten

    • Tools betrachten, die GPS Daten als EXIF in Bilder schreiben, eventuell selbst was programmieren
    • Kontexterkennung

  • Konzept zur Erkennung signikanter √Ąnderungen / Abnormalit√§ten
  • Auswertung und Schlussfolgerungen aus den entdeckten √Ąnderungen
  • Prototyp. F√ľr einen Prototypen k√∂nnte beispielsweise eine Java-, .NET- oder PHP-Webanwendung entwickelt werden.

Die genaue Festlegung des Themas erfolgt in Abstimmung mit den Betreuern unter Ber√ľcksichtigung eventuell schon an andere Studenten vergebener Themengebiete. Eine gemeinsame Bearbeitung verschiedener Teilthemen durch mehrere Studenten ist unter Umst√§nden m√∂glich.

Betreuer: Dr. Thomas Mundt

Kontakt: E-Mail an thm(at)informatik.uni-rostock.de

Voraussetzungen: Ideal sind Kenntnisse in den folgenden Bereichen: Blogging APIs, RSS, Atom, EXIF und Technologien, die neuerdings als Web 2.0 wahrgenommen werden. Eine Programmiersprache zur Entwicklung von Webanwendungen ist von Vorteil.