Migration IPv4 nach IPv6

Art der Arbeit: Alle Kategorien, Anpassung des Umfangs bei Bedarf.

Beschreibung: Wegen der Knappheit von IPv4-Adressen muss mittelfristig IPv6 eingefĂŒhrt werden. Diese Umstellung kann naturgemĂ€ĂŸ nicht kurzfristig erfolgen. Statt dessen mĂŒssen die vorhandenen GerĂ€tschaften und Konfigurationen sukzessive umgestellt werden.

HierfĂŒr gibt es verschiedene Möglichkeiten, z.B. Tunnel oder Dual Stack Hosts. Nicht jede Möglichkeit kann unter allen UmstĂ€nden verwendet werden. So mĂŒssen alle GerĂ€te und Programme in der Lage sein, IPv6 zu verarbeiten. NaturgemĂ€ĂŸ gibt es in einem Institut fĂŒr Informatik eine Reihe von GerĂ€ten unterschiedlicher Kategorien, PCs, KommunikationsgerĂ€te (z.B. VoIP), WLAN-Equipment und natĂŒrlich Router.

Besonderes Augenmerk muss dabei der Netzwerktechnik auf OSI-Layer 3 gewidmet werden. Hierbei sind unterschiedliche Router, spezielle Gateways, Firewalls usw. im Einsatz.

Diese Arbeit hat vier Ziele:

  1. Aufzeigen und Bewerten von Migrationsszenarien unter einem realen Hintergrund (Netz des Instituts fĂŒr Informatik und ggfs. des Rechenzentrums).
  2. Evaluation der vorhandenen Technik.
  3. KostenabschĂ€tzung und AbschĂ€tzung des zeitlichen Aufwands fĂŒr eine Migration.
  4. Aufbau eine Beispielinstallation, um Erfahrungen sammeln zu können.

 

Dabei sind folgende Teilaufgaben notwendig: 

  • Betrachtung der Grundlagen, der vorhandenen Infrastruktur, Standards und Konzeption eines geeigneten Systems
  • Tests
  • Kostenbewertung und Vergleich der verschiedenen AnsĂ€tze

Betreuer: Dr. Thomas Mundt

Kontakt: E-Mail an thm(at)informatik.uni-rostock.de

Voraussetzungen: Tiefer gehende Kenntnisse der Protokolle.