Leuchtschrift am Mast

Art der Arbeit: Bachelorarbeit

Fachlicher Hintergrund:

Vor dem alten GebĂ€ude des Instituts fĂŒr Informatik befindet sich ein Mast als Prototyp aus einem Projekt fĂŒr die Vernetzung von Fahrzeugen entlang der Autobahn. Zur technischen Ausstattung gehören eine solarbetriebene Stromversorgung mit einem steuerbaren Lade-Controller und WLAN-Technik. Zur Zeit ist die Technik ohne Funktion.

Aufgabenbeschreibung:

Am Mast soll ein großes Display angebracht werden, das verschiedene Daten anzeigen kann, z.B. das aktuelle Wetter, den Essens-Plan der Mensa oder - wenn es diese Arbeit erlaubt - persönliche Nachrichten. Solche persönliche Nachrichten soll das System per E-Mail oder SMS erhalten. Damit muss darauf geachtet werden, dass das System nicht "missbraucht" werden kann.

Möglichkeiten zur Realisierung sind Spam-Filter und Sentiment-Detection. Der Stand der Technik bei diesen Filter-Technologien soll eingehend auf seine praktische Nutzbarkeit fĂŒr das konkrete Problem hin untersucht werden. Darauf aufbauend soll ein Gesamtsystem entwickelt werden, wie nachfolgend bei den Arbeitsschritten beschrieben.

Als Hardware soll ein stromsparendes Embedded Board, z.B. Ardoino oder Raspberry Pi, verwendet werden.

Mögliche Arbeitsschritte fĂŒr eine Bachelorarbeit:

  • Entwicklung der Softwarekomponenten zur Ansteuerung eines Displays.
  • Entwicklung einer Komponente zur Integration verschiedener Datenquellen (z.B. Mensa-Plan, Wettervorhersage, auf jeden Fall aber SMS-Gateway und E-Mail-Gateway).
  • Beschreibung und Entwicklung eines Systems zur Absicherung der Lösung gegen Manipulation und Missbrauch - Entwicklung und Umsetzung eines Konzepts, das "unanstĂ€ndige" Anzeigen mittels Filter und ggfs. Bewertung der Textsemantik verhindert.
  • Integration der Gesamtlösung.

Die genaue Festlegung des Themas erfolgt in Abstimmung mit den Betreuern unter BerĂŒcksichtigung eventuell schon an andere Studenten vergebener Themengebiete. Eine gemeinsame Bearbeitung verschiedener Teilthemen durch mehrere Studenten ist unter UmstĂ€nden möglich. 

Literatur und Ressourcen:

  • A. Potton: Spam - AbgrĂŒnde der Informatik, 2012 - Springer
  • The spam book: On viruses, porn, and other anomalies from the dark side of digital culture - Edited by Jussi Parikka & Tony D. Sampson (Eds.), Heather Greenhalgh-Spencer, 2010 - Wiley

Betreuer: Dr. Thomas Mundt (thm(at)informatik.uni-rostock.de)

Voraussetzungen: