10. Baltische Sommerschule „Technische Informatik“ an der TU Riga

Vom 21. Juli bis 4. August 2014 findet die 10. Baltische Sommerschule „Technische Informatik“ – BaSoTI – statt. Dieses Gemeinschaftsprojekt der UniversitĂ€ten Rostock, LĂŒbeck und Bremen sowie der  Hochschule Wismar und der TU Hamburg-Harburg mit Partnerhochschulen im Baltikum wird zum 10. Mal durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) mit 25.000 € gefördert. 

Austragungsort ist in diesem Jahr die Technische UniversitĂ€t Riga. Die wissenschaftliche Leitung hat in bewĂ€hrter Weise wieder Prof. Dr. Clemens Cap. Er und weitere Dozenten aus den deutschen PartneruniversitĂ€ten bieten spezielle Kurse an, in denen die Studierenden ihr Wissen auf dem Gebiet der Technischen Informatik erweitern und vertiefen können. 

Ziel der Sommerschule ist es, die Zusammenarbeit der Hochschulen im baltischen Raum im Lehre und Forschung zu fördern. Insbesondere soll Interesse fĂŒr ein weiterfĂŒhrendes Studium an deutschen Hochschulen geweckt werden. 

Diese Sommerschule setzt die seit 2005 intensivierte Zusammenarbeit der UniversitĂ€t Rostock mit den Hochschulen im Baltikum erfolgreich fort. Es kam zu mehrfachem Austausch von Wissenschaftlern und Studierenden, Kooperationsprojekten sowie zu gemeinsamen Master- und Promotionsarbeiten. Ehemalige BaSoTI Alumni haben ein Master- oder Promotionsstudium an der UniversitĂ€t Rostock aufgenommen und erfolgreich beendet. 

Die BaSoTI Alumni sind in einem Netzwerk organisiert, ĂŒber das sie in engem Kontakt bleiben. Ein Höhepunkt wird das Alumni Treffen am 28. Juli 2014 im Rahmen der BaSoTI sein, bei dem Erinnerungen und Erfahrungen ausgetauscht werden können.   

Bewerbungen fĂŒr die BaSoTI 2014 sind online auf der Webseite http://basoti.uni-rostock.de/ ab jetzt bis zum 1. Juni 2014 möglich. 

In die Sommerschule ist wie in den Vorjahren eine „Young PhD Conference“ integriert, bei der Nachwuchswissenschaftler der PartneruniversitĂ€ten erste Erfahrungen mit internationalen Tagungen machen können. Diese Tagung findet vom 28.-29. Juli 2014 statt. Einreichungen werden bis zum 1. Mai 2014 entgegengenommen: 

http://basoti.uni-rostock.de/index.php?id=phdconf2014

Vom 21. Juli bis 4. August 2014 findet die 10. Baltische Sommerschule „Technische Informatik“ – BaSoTI – statt. Dieses Gemeinschaftsprojekt der UniversitĂ€ten Rostock, LĂŒbeck und Bremen sowie der  Hochschule Wismar und der TU Hamburg-Harburg mit Partnerhochschulen im Baltikum wird zum 10. Mal durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) mit 25.000 € gefördert. 

Austragungsort ist in diesem Jahr die Technische UniversitĂ€t Riga. Die wissenschaftliche Leitung hat in bewĂ€hrter Weise wieder Prof. Dr. Clemens Cap. Er und weitere Dozenten aus den deutschen PartneruniversitĂ€ten bieten spezielle Kurse an, in denen die Studierenden ihr Wissen auf dem Gebiet der Technischen Informatik erweitern und vertiefen können. 

Ziel der Sommerschule ist es, die Zusammenarbeit der Hochschulen im baltischen Raum im Lehre und Forschung zu fördern. Insbesondere soll Interesse fĂŒr ein weiterfĂŒhrendes Studium an deutschen Hochschulen geweckt werden. 

Diese Sommerschule setzt die seit 2005 intensivierte Zusammenarbeit der UniversitĂ€t Rostock mit den Hochschulen im Baltikum erfolgreich fort. Es kam zu mehrfachem Austausch von Wissenschaftlern und Studierenden, Kooperationsprojekten sowie zu gemeinsamen Master- und Promotionsarbeiten. Ehemalige BaSoTI Alumni haben ein Master- oder Promotionsstudium an der UniversitĂ€t Rostock aufgenommen und erfolgreich beendet. 

Die BaSoTI Alumni sind in einem Netzwerk organisiert, ĂŒber das sie in engem Kontakt bleiben. Ein Höhepunkt wird das Alumni Treffen am 28. Juli 2014 im Rahmen der BaSoTI sein, bei dem Erinnerungen und Erfahrungen ausgetauscht werden können.   

Bewerbungen fĂŒr die BaSoTI 2014 sind online auf der Webseite http://basoti.uni-rostock.de/ ab jetzt bis zum 1. Juni 2014 möglich. 

In die Sommerschule ist wie in den Vorjahren eine „Young PhD Conference“ integriert, bei der Nachwuchswissenschaftler der PartneruniversitĂ€ten erste Erfahrungen mit internationalen Tagungen machen können. Diese Tagung findet vom 28.-29. Juli 2014 statt. Einreichungen werden bis zum 1. Mai 2014 entgegengenommen: 

http://basoti.uni-rostock.de/index.php?id=phdconf2014

Verteidigung

Einladung zur öffentlichen Verteidigung der Masterarbeit von Herrn Paul Wedeleit

am Freitag, 01. August 2014 um 14:30 Uhr

in Raum 001, Albert-Einstein-Straße 22

Konrad-Zuse-Haus

zum Thema:

" Konzepte fĂŒr synchronisierte Ströme, Notifications und User-Events zur Darstellung in einem oder mehreren Browserfenstern"

Abstract:

Diese Arbeit untersucht, wie verschiedene Webanwendungen synchronisiert werden können, d.h. wie und ob sich ZustĂ€nde von einer Webanwendung zu einer anderen Übertragen lassen, wie mögliche Architekturen und Konzepte dafĂŒr aussehen und welche Voraussetzungen dafĂŒr notwendig sind. Des Weiteren wird untersucht, wie die Kommunikation zwischen den Anwendungen aussehen kann, unter der Voraussetzung, dass sĂ€mtliche Kommunikation und Applikationslogik in einer Webanwendung in einem Webbrowser ablĂ€uft.

Dabei ist u.a. die Same-Origin Policy ein wichtiger Aspekt der zum einen als Sicherheitskomponente dient, zum anderen aber eine Barriere darstellt. Es wird untersucht wie diese umgangen werden kann und an welchen Stellen es notwendig, bzw. nicht notwendig ist.

Das Ergebnis dieser Arbeit sind verschiedenen Architekturen und ImplementierungsansĂ€tze fĂŒr ein System welches verschiedene Webanwendungen synchronisieren kann.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Verteidigung

Einladung zur öffentlichen Verteidigung der Bachelorarbeit von Herrn Paul Töpper

am Freitag, 01. August 2014 um 13:00 Uhr

in Raum 308, Albert-Einstein-Straße 22

Konrad-Zuse-Haus

zum Thema:

" Forensische Analyse eines KNX-Hausbusses"

Abstract:

In dieser Bachelorarbeit wurde eine Möglichkeit ausgearbeitet einen KNX.TP Bus, ohne physischen Kontakt zu diesem, abzuhören. Das System wurde mit Hilfe des Raspberry Pi, einer gewöhnlichen Lautsprecher-Spule und einem Audio-Interface aufgebaut. Der Programmcode wurde komplett in C fĂŒr Li- nux entwickelt. Mit den gewonnen Daten können Prozesse und Menschen, die Nutzer des Systems sind, analysiert werden. Aber auch Einbrecher können sich diese Informationen nĂŒtzlich machen, um ihren Einbruchsplan an das Haus perfekt anzupassen. Desweiteren liefert diese Arbeit eine EinfĂŒhrung in die GebĂ€udeautomation und im speziellen ĂŒber den KNX Hausbus.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Call for Papers: Workshop iLearn 2013

Die UniversitĂ€t Rostock fördert mit Mitteln des BMBF und im Rahmen des Wettbewerbs "Studium Optimum" das Projekt Tweedback (www.tweedback.de) des Lehrstuhls IuK. Ziel ist die Verbesserung der Interaktion und des Lehrerfolgs bei großen Veranstaltungen. Da etliche andere UniversitĂ€ten an Ă€hnlichen Ideen arbeiten, wollen wir uns im September in Koblenz zu einem bundesweiten Workshop treffen, den der Lehrstuhl organisiert. Der Call for Papers ( pdf) ermöglichte noch bis zum 22. 4. 2013 die Einreichung von BeitrĂ€gen.

9. Mal Sommerschule BaSoTI

Zum neunten Mal in Folge konnte der Lehrstuhl IuK erfolgreich die Sommerschule BaSoTI beantragen. Dieses Event wendet sich vornehmlich an baltische Studierende und bietet diesen im Zeitraum vom 20. Juli bis 4. August 2013 eine intensive BeschĂ€ftigung mit Themen der Computer-Forensik und Netzwerk-Sicherheit. Aber auch an den FĂ€higkeiten des wissenschaftlichen Arbeitens soll gefeilt werden. Eine eingebettete Fachkonferenz und ein Kulturprogramm ergĂ€nzen diese zwei Wochen. In kleiner Zahl können sich auch deutsche Studierende fĂŒr diese Schule bewerben.

3. Mal Sommerakademie ISAR

Basierend auf den Erfahrungen aus der Sommerschule BaSoTI organisiert der Lehrstuhl IuK gemeinsam mit den Übersetzungswissenschaften und unter der fachlichen Leitung von Prof. Buschmann die InterdisziplinĂ€re Sommerakademie Rostock ISAR 2013. Da auch in der Informatik (Computer-)sprachen eine große Rolle spielen und ebenso ĂŒbersetzt werden sollen, bieten sich fĂŒr die Teilnehmer neben dem Schwerpunkt zu traditionellen Übersetzungswissenschaften auch interdisziplinĂ€re Einblicke.

Weitere Informationen können Sie dem Flyer und dem Plakat entnehmen.

Archiv – 2012

Workshops erfolgreich

5. Workshop "Digitale Soziale Netze"

Der 5. Workshop "Digitale Soziale Netze" endet als sehr interdisziplinĂ€re und diskussionsreiche Veranstaltung. Das Interesse am halbtĂ€gigen Workshop war auch dieses Jahr erfreulicherweise sehr groß.

Eine Zusammenfassung des Workshops und die dort eingereichten Veröffentlichungen finden Sie unter www.digitale-soziale-netze.de

Wie in den letzten Jahren konnten wir unsere Kooperation mit dem future-network.at fortsetzen und den Future Network Best Paper Award verleihen. Dieser ging an Fabian Kneissl and François Bry fĂŒr ihren Beitrag "Speculation and Bluff for Linguistic Field Research - Social Software and Media for Data Gathering".

Bitcoin Tutorial und Workshop

Auch das Bitcoin Tutorial und der zugehörige Workshop waren erfolgreich. Alle VortrĂ€ge wurden per Video aufgezeichnet und werden demnĂ€chst online zur VerfĂŒgung gestellt. Weitere Informationen finden Sie unter bitcoin.uni-rostock.de

Vortrag "Digitales Panoptikum"

Am 10. Juli 2012 findet der Vortrag "Digitales Panoptikum: Überwachung aus soziologischer und technologischer Sicht" im Rahmen der Ringvorlesung zur Wissens-, Wirtschafts- und UniversitĂ€tsgeschichte statt. Vortragen werden Prof. Peter A. Berger, Prof. Clemens Cap und Robert Brumme.

Veranstaltungsort ist das Kulturhistorische Museum, Klosterhof 7, 18055 Rostock. Der Vortrag beginnt um 17:00. Weitere Informationen können Sie der Homepage entnehmen.

Bitcoin - das Open-Source-Geld

Im Mittelpunkt des Beitrags steht das Open-Source-WĂ€hrungsprojekt Bitcoin. Beleuchtet werden die zugrunde liegenden konzeptuellen Elemente, die technische Umsetzung dieser neuen Form von elektronischem Geld sowie die Bitcoin-Community. Zudem erfolgt eine erste Bewertung der AktivitĂ€t. Besonders spannend erscheint aus technischer Sicht die völlig dezentrale Peer-to-Peer-Architektur. Ökonomisch und projekttechnisch bemerkenswert ist der Ansatz eines offenen, freien und demokratischen WĂ€hrungssystems, das allein aus der Akzeptanz im Peer-to-Peer-Tausch heraus lebt. (Weitere Informationen finden Sie hier. Aus dem UniversitĂ€tznetz Rostock aufrufbar unter folgendem Link.)

Großprojekt zu QualitĂ€tsmanagement

Ein Großprojekt zu QualitĂ€tsmanagement soll an der UniversitĂ€t die QualitĂ€t der Lehre verbessern. Zur Auftaktveranstaltung am 25. Januar hielt Prof. Clemens Cap eine Vortrag ĂŒber die Perspektiven eines Hochschullehrers.

Wir stellen hier einen Audio-Mitschnitt des Vortrags, die PrĂ€sentation und einen Videoausschnitt des Vortrags von Prof. Cap und einen Videobericht ĂŒber die Veranstaltung zur VerfĂŒgung.

IuK-Mitarbeiter unterstĂŒtzen Landesolympiade Informatik

Am Wochenende vom 13. und 14.01.2012 fand die vierte Landesolympiade Informatik in GĂŒstrow statt. Die besten SchĂŒlerinnen und SchĂŒler der Sekundarstufe II (11. und 12. Klasse) aus Mecklenburg-Vorpommern lösten dabei anspruchsvolle Aufgaben in den Kategorien „Algorithmen und Programmierung“ sowie „Routing in Computernetzwerken“. 

Zur Vorbereitung auf das Finale fanden im letzten Jahr drei je zweitĂ€gige Trainings-Camps statt. Die Landesolympiade wird vom BilSE-Institut GĂŒstrow organisiert. Wissenschaftler der Arbeitsgruppe IuK des Instituts fĂŒr Informatik der UniversitĂ€t Rostock ĂŒbernommen.

Nach den beiden erschöpfenden Tagen des Finales standen die Sieger fest. Von den 21 angetretenen Finalisten aus den Klassen 11 und 12 gewann Falk Bartels vor Johann Mattutat und Kevin Winter (alle drei vom Gymnasium am Tannenberg, GrevesmĂŒhlen)

„Die Industrie verlangt nach immer mehr Fachleuten auf dem Gebiet der Informatik und die fachlichen Anforderungen steigen stĂ€ndig. Je besser zukĂŒnftige Informatikstudenten auf eine Hochschulausbildung vorbereitet sind, desto einfacher wird es fĂŒr sie dabei, gerade am Anfang des Studiums. Wir möchten die Qualifizierung möglichst frĂŒh beginnen und wenden uns daher bewusst an Gymnasiasten. Besonders freut uns, dass zwei MĂ€dchen am Wettbewerb teilgenommen haben und nur knapp einen der ersten drei PlĂ€tze verpasst haben“, sagt Prof. Karsten Wolf, Studiendekan der FakultĂ€t fĂŒr Informatik und Elektrotechnik und einer der Dozenten bei der Landesolympiade.

AnkĂŒndigung: KSWS Projektvorlesung "Überwachung und Gesellschaft" SS2012

Die Projekt-Vorlesung "Überwachung und Gesellschaft" ist interdisziplinĂ€r und findet in Zusammenarbeit mit einer Lehrveranstaltung fĂŒr Studierende der Soziologie statt. Es wird ein drahtloses, mobiles System zur Video-Überwachung mit der FĂ€higkeit zur Gesichts-Erkennung aufgebaut und in halböffentlichen RĂ€umen eingesetzt. Dabei sollen in einem Feldversuch sowohl technische Probleme im Betrieb (Aufgabe der Informatiker), als auch die Reaktion ĂŒberwachter Personen (Aufgabe der Soziologen) analysiert werden.

Weitere Informationen finden sie hier.

Archiv – 2011

4. Workshops "Digitale Soziale Netze"

Der 4. Workshop "Digitale Soziale Netze" endet als sehr interdisziplinĂ€re und diskussionsreiche Veranstaltung. Das Interesse am Workshop war dieses Jahr sehr groß, trotz der zahlreicher anderer Workshops.

Der Workshop begann mit der Keynote von Hieronymus Sturm. Seine Firma, Emmets GmbH i.G., entwickelt eine Plattform fĂŒr den Wissenschaftstransfer. Er erlĂ€uterte, welche Designentscheidungen bei der Konzeption und Entwicklung in den Entstehungsprozess eingeflossen sind.

Der erste regulĂ€re Vortrag war eine interdisziplinĂ€re Kooperation von Informatikern und Psychologen und  hatte die Analyse von EntscheidungsmĂ€rkten und deren Implikationen als Thema.
Nach der Pause wurde die Frage gestellt, ob die Mehrinformationen in P2P Online Lending Systemen zu einer besseren Kreditvergabe genutzt werden können. Anschließend wurde unter anderem ein Projekt zum Taggen von historischen Bildern per Crouwdsourcing vorgestellt. Der letzte Vortrag vor der Pause argumentierte fĂŒr eine differenziertere Betrachtung von Verteilungen in Kollaborationsnetzwerken.

Nach der Mittagspause ging es weiter mit sozialen Netzwerke und der Modellierung von Beziehungen. Diese wurden analysiert und in einer neuen Lernplattform mittels neuartigem Ansatz implementiert.
Der letzte Vortrag fand im Rahmen des Workshops "Computing with Communities and Content" statt. Hier wurden neue AnsÀtzen der Contentextraktion zur Extraktion von Ideen prÀsentiert.

Wie in den letzten Jahren konnten wir unsere Kooperation mit dem www.future-network.at fortsetzen und den Future Network Best Paper Award verleihen. Dieser ging an Christian Stegbauer and Alexander Mehler fĂŒr ihren Beitrag "Positionssensitive Dekomposition von Potenzgesetzen am Beispiel von Wikipedia-basierten Kollaborationsnetzwerken".

Nach diesem interessanten Workshop sind wir frohen Mutes und blicken gespannt ins nÀchste Jahr.

PlanetLab

Seit Ende August ist die UniversitĂ€t Rostock auf Initiative des Lehrstuhls fĂŒr Informations- und Kommunikationsdienste (IuK) und mit UnterstĂŒtzung des IT- und Medienzentrums (ITMZ) Mitglied des PlanetLab-Verbunds (www.planet-lab.eu). Die Möglichkeiten des PlanetLab sind daher ab sofort fĂŒr alle Mitglieder der UniversitĂ€t nutzbar.

Das "PlanetLab" besteht aus Computern verteilt ĂŒberall auf der Erde. Diese Computer bilden ein eigenes Netzwerk, welches als Testumgebung fĂŒr Forschungen im Bereich Computernetzwerke und verteilte Systeme dient. PlanetLab existiert seit 2002 und umfasste Anfang diesen Jahres bereits ĂŒber 1000 Knoten.

Jeder Teilnehmer des Netzwerks beteiligt sich mit zwei Computern, die in das Netzwerk eingebunden werden. Im Gegenzug erhĂ€lt der Teilnehmer die Möglichkeit, Netzwerkdienste auf der bestehenden Infrastruktur zu entwickeln, Technologien fĂŒr das "Internet der Zukunft" zu erproben und erfolgreiche EntwĂŒrfe dort auch langfristig umzusetzen.

Ein wesentlicher Vorteil der Verwendung von PlanetLab als Testumgebung fĂŒr netzwerkbasierte Anwendungen besteht darin, dass diese Experimente dort unter Bedingungen ablaufen wie sie auch in realen Netzwerken vorzufinden sind. Weiterhin können Dienste ĂŒbergangslos auf derselben Infrastruktur in den Regelbetrieb gehen, d.h. es entsteht kein Migrationsaufwand. Die eingesetzte Virtualisierungssoftware erlaubt dabei auch die Erprobung von Diensten, die in anderen Netzwerken möglicherweise zu schwerwiegenden Störungen fĂŒhren wĂŒrden.

Das PlanetLab-Konsortium verwaltet die gesamte Infrastruktur. Es besteht aus Mitgliedern verschiedenster akademischer, industrieller sowie staatlicher Einrichtungen und umfasst in Deutschland unter anderem die UniversitĂ€ten Hannover, Bremen, Erlangen-NĂŒrnberg, Ilmenau, Göttingen, Kaiserslautern, Konstanz, Leipzig und WĂŒrzburg.

Netzwerkanalyse im Opennet

Kryptokampagne

Nahezu jedes Mailprogramm ist in der Lage, verschlĂŒsselte und signierte E-Mails nach dem S/MIME Standard zu erstellen. Wir rufen Kollegen und Studierende dazu auf, diese Funktionen zu nutzen. Die erforderlichen Zertikate und SchlĂŒssel werden vom Rechenzentrum der UniversitĂ€t angeboten und sind sehr einfach zu installieren. Bei Bedarf leisten wir gerne UnterstĂŒtzung. Wir setzen uns aktiv dafĂŒr ein, zumindest einfache VorgĂ€nge in der Verwaltung per signierter E-Mail realisieren zu können.

Warum sollen E-Mails verschlĂŒsselt und signiert werden:

  • HĂ€ufig erhalten wir Anfragen nach Studenten, die persönliche Informationen enthalten oder fĂŒr deren Beantwortung persönliche Informationen notwendig sind - beispielsweise Fragen nach Klausurergebnissen. Durch Signaturen können wir sicherstellen, dass der "richtige" Student auch Absender der E-Mail ist. Durch VerschlĂŒsselung können wir auch vertrauliche Informationen erteilen.
  • Die Installation der notwendigen Zertifikate senkt die Schwelle zum Einsatz von kryptografischen Verfahren. Das hat neben den oben erwĂ€hnten Möglichkeiten auch grundsĂ€tzliche Konsequenzen. Der verstĂ€rkte Einsatz von nutzerkontrollierter Kryptografie erhöht die Vertraulichkeit und VertrauenswĂŒrdigkeit und stĂ€rkt somit die Demokratie.
  • Langfristig ermöglichen digitale Signaturen die Straffung von GeschĂ€ftsprozessen in der UniversitĂ€t. Im Moment kommt es hĂ€ufig vor, dass digital vorliegende Dokumente ausgedruckt und unterschrieben an irgendeine Verwaltungsstelle versandt werden mĂŒssen. Das wesentlich höhere FĂ€lschungsrisiko einer handschriftlichen Unterschrift wird dabei als vermeindlich sichere Methode in Kauf genommen.

Das Rechenzentrum der UniversitĂ€t bietet fĂŒr Studenten und Mitarbeiter eine einfache Möglichkeit, ein Zertifikat fĂŒr E-Mail-Adressen in der UniversitĂ€t zu erhalten. Das erstellte Zertifikat lĂ€sst sich dann in vielen E-Mail-Programmen benutzen, zusĂ€tzlch kann es auch verwendet werden, um Dokumente zu signieren, beispielsweise in Adobe Acrobat.

Einen anderen Ansatz geht das Projekt CAcert. Hier geschieht die Authentisierung in einem Web of Trust. Die Zertifikate erfĂŒllen die gleichen Anforderungen wie diejenigen der PKI der UniversitĂ€t Rostock.

Unsere Zertifikate können Sie hier herunterladen ("Speichern unter" wÀhlen, falls der Browser das Zertifikat direkt importieren möchte):

Thomas Mundts Zertifikat fĂŒr thm(at)informatik.uni-rostock.de
Martin Garbes Zertifikat fĂŒr martin.garbe(at)informatik.uni-rostock.de

Landesolympiade Informatik

Am 13.01.2012 findet das Finale der 4. landesweiten Informatik-Olympiade fĂŒr SchĂŒler der 10. bis 12. Klassen statt. An zwei Tagen mĂŒssen die ca. 30 Teilnehmer Aufgaben lösen. Mit Martin Garbe und Thomas Mundt ist die Arbeitsgruppe IuK mit Aufgaben aus dem Bereich "Netzwerke" beteiligt. Wie in den vorangegangenen Jahren werden sich die Aufgaben um Protokolldesign, Netzwerkoptimierung und Routing-Verfahren drehen. In drei Vorbereitungscamps im September, Oktober und Dezember werden die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler fit fĂŒr das Finale gemacht.

Call for Papers - 5th BaSoTI Conference "Human-Comuter Interaction"

The 5. Baltic Conference "Human-Computer Interaction" will be held from August 23rd to August 24th 2011 in Riga, Latvia.

Deadline for submission: June 8th, 2011

Download Call for Papers

Topic Areas:

  • Adaptive Interfaces
  • Brain - Computer Interface
  • Autonomous Robotic Systems
  • Human Computer Communication
  • Usability
  • Accessibility
  • Sensor Networks

Please submit your paper (6-8 pages, english language) by e-mail to Petra Gröber

Call For Papers - 4th Workshop on Digital Social Networks

One Day Workshop  at the annual meeting of the
German Society for Computer Science (GI), Oct. 4th – Oct. 7th, 2011, Berlin

Extended Deadline: May 8th, 2011

Date of the Workshop: to be announced

This is the call for papers of the 4th Workshop on Digital Social Networks. An overview of the past events can be found on the website www.digitale-soziale-netze.de.

Full version of the CfP can be found here.

Specific Issues: The workshop on digital social networks will analyze these issues from theoretical and practical points of view. Contributions are solicited on these topics:

 

  • Social software and “social media”
  • Social search engines and aggregators
  • Methods for analyzing digital social networks and social interaction
  • Trust, reputation, authentic contents and social control in digital networks
  • Applications, services and APIs on social portals
  • Social networking services in science
  • Special graph properties in social networks
  • Regulations and freedom in digital social networks
  • Technical modeling of social structures
  • Business cases and economic evaluation of digital social networks
  • Legal and social aspects of online communities
  • Social networks and games
  • Security, privacy, identity protection and media usage in social portals
  • Interoperability, data exchange and data synchronization in social portals
  • Personalization and adaptation to user preference
  • User behavior in digital social networks
  • Case studies, if they exhibit unique features


Deadlines:
Paper Submission : May 8th, 2011
Notice to Authors: May 23rd, 2011
Final Version    : July 1st, 2011

Submission on www.easychair.org/account/signin.cgi

Website: www.digitale-soziale-netze.de

Review des 3. Workshops "Digitale Soziale Netze"

"NĂ€chstes Jahr wieder" ist eine Quintessenz des 3.Workshops "Digitale Soziale Netze". Der Workshop fand im Rahmen der 40. Jahrestagung der Gesellschaft fĂŒr Informatik in Leipzig statt und hatte die aktuellen Themen in der Forschung Rund um Soziale Netze im virtuellen Raum beleuchtet.

FĂŒr die Keynote konnte Frau Prof. Ina Schieferdecker vom Fraunhofer FOKUS geworben werden. Ihr Vortrag ĂŒber das Modellieren von Vertrauen in sozialen Netzwerken eröffnete nicht nur den Workshop, sondern auch die Diskussionsrunde. Es folgten VortrĂ€ge unter anderem zu Themen wie Online Rollenspiele, mobile Anwendungen um ein globales Barcode Verzeichnis zu erstellen und dem Einsatz von Web 2.0 Technologien im Parteienumfeld.

Der vom Wiener future network (www.future-network.at) gesponderte Best Paper Award ging an Andrea Girardello und Florian Michahelles fĂŒr ihre Arbeit zur automatischen Bewertung von Programmen im Android Market.

Nach den vielen anregenden Diskussionen und gutem Feedback beginnt fĂŒr Prof. Cap von der UniversitĂ€t Rostock schon jetzt die Planung fĂŒr die vierte Auflage des Workshops.

Call for Papers fĂŒr den 3. Workshop "Digitale Soziale Netze"

Ab sofort können BeitrĂ€ge fĂŒr den 3. Workshop "Digitale Soziale Netze" eingereicht werden, welcher vom Lehrstuhl IuK im Rahmen der GI Jahrestagung organisiert wird. Die Frist zur Einreichung endet am 24.04.2008.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite www.digitale-soziale-netze.de.

Erfolgreicher 2. Workshop "Digitale Soziale Netze" in LĂŒbeck

Wer kennt sie nicht die digitalen Beziehungen mit virtuellen Freunden und das Verschicken von Online-Nachrichten. Diese Bestandteile sind Teil eines jeden digitalen sozialen Netzwerks wie z.B. Xing oder StudiVZ. Dem besseren VerstĂ€ndis dieser Netzwerke und der aktuellen Forschung in diesem Bereich war auch der 2. Workshop "Digitale Soziale Netze" gewidmet. Die Organisation ging wieder vom Lehrstuhl fĂŒr Informations- und Kommunikationsdienste (IuK) der UniversitĂ€t Rostock aus. Am 01.10.2009 fand der Workshop im Rahmen der 39. GI-Jahrestagung in LĂŒbeck statt.

Zum Auftakt gab Roman HĂ€nsler von aka aki einen Einblick in die Welt der "mobilen digitalen sozialen Netze". Es folgten VortrĂ€ge zum Tagging, zur Personalbeschaffung mittels digitaler sozialer Netze, zur Analyse von Tag-Beziehungen und natĂŒrlich zur PrivatsphĂ€re. Erfahrungen und Meinungen wurden im Anschluss der VortrĂ€ge konstruktiv und kontrovers diskutiert.

Als Abschluss wurde der Future Network Best Paper Award, gesponsort vom Wiener future-network (www.future-network.at), an Stefanie Pötzsch fĂŒr den Beitrag "Untersuchung des Einflusses von wahrgenommener PrivatsphĂ€re und AnonymitĂ€t auf die Kommunikation in einer Online-Community" verliehen.

(Test fĂŒr eine Vorlesung, ob Spam ankommt: spambittejetzt@googlemail.com)

Archiv – 2008

Workshop "Digitale Soziale Netze" beendet

Im Rahmen der 38. GI-Jahrestagung wurde am 12. September der Workshop "Digitale Soziale Netze" vom Lehrstuhl fĂŒr Informations- und Kommunikationsdienste (IuK) ausgerichtet.
Diskutiert wurde ĂŒber soziale Netze im Internet. Der Auftritt von Michael Brehm, MitbegrĂŒnder von StudiVZ, sorgte fĂŒr großes Interesse bei allen Beteiligten. Auf die qualitativ hochwertigen VotrĂ€ge zu Themen der Visualisierung, Analyse, Sicherheit und dem gesellschaftlichen Umgang mit persönlichen Daten in online Netzwerken folgten rege Diskussionen. Vor allem die Diskussionen zum Datenschutz zeigten, wie wichtig dieses Thema in der heutigen Zeit ist.
Unter den sehr guten VortrĂ€gen wurde ein vom Wiener future-network (www.future-network.at) gesponserter Best-Paper-Award verliehen. Dieser wĂŒrdigte den besten Beitrag. In Empfang nehmen konnte ihn Georg Groh und Holger Hanstein von der TU MĂŒnchen mit ihrem Beitrag zur neuartigen Visualisierung sozialer Netzwerk.
Der Organisator Clemens Cap hat aufgrund der hohen Teilnehmerzahl und dem großen Interesse der Öffentlichkeit am Thema sozialer online Netzwerke die Planung weiterer Veranstaltungen angekĂŒndigt.

Rostocker Studenten-Team holt Bronze im Accenture Campus Challenge-Finale 2008

Ein Projekt von Rostocker Wirtschafts- und Informatikstudenten, initiiert vom Lehrstuhl fĂŒr Informations- und Kommunikationsdienste am Institut fĂŒr Informatik unter Herrn Prof. Cap, hat im Finale des ACCENTURE Campus Challenge 2008 den dritten Platz erreicht. In der Vorrunde am 10. Juni 2008 in Brandenburg/Havel konnte die ProjektprĂ€sentation die anwesenden Juroren mit der Idee eines Online-Systems zur Einsicht und Verwaltung von digitalem Vertrauen (Projektname: myCert) ĂŒberzeugen. Im deutschlandweiten Finale am 26./27. Juni 2008 in Kronberg/ Frankfurt (a.M.) wurde daraufhin der Gesamtsieger ermittelt. Das Rostocker Team, bestehend aus Karl Sponholz, Sascha Kurze, Marco Schröder und Phil Schmidtbauer (alle 6. Semester BIN/ WIN), hat sich erfolgreich den dritten Platz der 14 angereisten Final-Teams erkĂ€mpft. Insgesamt haben in Deutschland und Österreich 87 Studierenden-Teams von 32 verschiedenen Hochschulen teilgenommen. Voraussetzung fĂŒr die Qualifikation war der Sieg in einem Bundeslandfinale. Das hochkarĂ€tige Jurorenteam bestand aus einer Accenture-Delegation sowie aus Vertretern der Unternehmen: eBay GmbH, KapowTech und Microsoft.

IUK-Mitarbeiter / Promovend erhÀlt Best Student Paper Award auf dem Gebiet integrativer und vergleichender Analyse sozialer Netzwerke

Das Paper "Comparative Studies of Social Classification Systems using RSS Feeds", angefertigt von Steffen Oldenburg als Auftaktstudie im Rahmen seiner Dissertation, wurde auf der 4th Int. Conference on Web Information Systems and Technologies (WEBIST'08) vom 04.-07.05.2008 in Funchal, Madeira in der Kategorie Student Paper - hierunter fallen Promotionsstudenten - mit dem Best Paper Award ausgezeichnet. Desweiteren ist eine Veröffentlichung einer Auswahl der besten Publikationen der Konferenz beim Springer Verlag vorgesehen.

Die Arbeit greift ausgewĂ€hlte durch die zugenommene HeterogenitĂ€t heutiger sozialer Klassifizierungs- dienste verursachte Probleme auf, z.B. die erschwerte Verwaltung persönlicher Tags auf einer Vielzahl nicht in Bezug stehender, isolierter, nicht interoperabler web-basierter Tagging Dienste trotz relevanter hoher Gemeinsamkeiten. Sie belegt durch Vergleichsanalysen auf Basis von kontinuierlich aufgezeichneten RSS Recent Feeds fĂŒnf fĂŒhrender Systeme (BibSonomy, BibSonomy Publications, CiteULIke, Connotea und del.icio.us) von August - Sept 2007 die Notwendigkeit eines integrativen Ansatzes. Dieser motiviert eine einhheitliche, ĂŒbergeordnete Schnittstelle zu diesen Diensten unter alleiniger Nutzung von fĂŒr jeden Anwender und Forscher einfach zugĂ€nglichen Informations-Feeds, da die aktuell verfĂŒgbaren Feed-Inhalte selbst kleiner Dienste, auch ĂŒber kurze Zeit, statistisch genĂŒgen.

Workshop "Digitale Soziale Netze"

Der Lehrstuhl IuK organisiert im Rahmen der GI-Jahrestagung einen ganztĂ€gigen Workshop am 12.09.2008 zum Thema "Digitale Soziale Netze". FĂŒr weitere Informationen besuchen Sie die Webseite www.digitale-soziale-netze.de .

WerkgesprÀche: Unser Beitrag zur Projektwoche

Der Lehrstuhl fĂŒr sprachliche Kommunikation und Kommunikationsstörungen (Prof. Sucharowski) und der Lehrstuhl fĂŒr Informations- und Kommunikationsdienste (Prof. Cap) laden in der Projektwoche unter dem Titel "WerkgesprĂ€che" zu einer interdisziplinĂ€ren Veranstaltung ĂŒber "mediale Evolution". Hintergrund ist die Vertiefung gemeinsamer Fragestellungen, die bereits in einem Projektantrag ihren Ausdruck gefunden haben.

Themen aus Sicht der Geisteswissenschaften:

  • Wie wird der Begriff der MedialitĂ€t im Rahmen eines kommunikationstheoretischen Ansatzes rezipiert?
  • Was bedeutet die Metapher "Evolution" konkret und wie kann sie auf mediale Kommunikation anwendbar gemacht werden?
  • Was ergeben diese Fragen im Zusammenhang des Wikipedia Eintrags "Umwelt"?

Themen aus Sicht der Informatik:

  • Wie entstehen im digitalen sozialen Netzwerk der Wikipedia BeitrĂ€ge? Wie geht man mit Auseinandersetzungen ("edit wars") um und welche Ansichten setzen sich dabei schließlich durch?
  • Welchen Einfluß hat die aktuelle Systemarchitektur (User Interface und Datenbank-Konzepte) auf die inhaltlichen Diskurse in der Wikipedia? Welche anderen architekturellen Elemente fĂŒr offene Wissensspeicher wĂ€ren denkbar?
  • Der Einsatz von NoSQL Datenbanken in der Architektur von Wissensspeichern und Wiki-Systemen? Wie gut eignet sich CouchDB / Erlang fĂŒr ein Wikipedia / MediaWiki der nĂ€chsten Generation?
  • Der Neutral Point of View (NPOV) und der Every Point of View (EPOV) sowie Varianten-Architekturen in verteilten Wiki-Hubs.

Form der Veranstaltung:

KurzvortrÀge und offene Diskussion mit den Teilnehmern.

Pfingstdienstag 25. Mai 2010, 13:00 - 16:00

Hörsaal 311, Institut fĂŒr Informatik, Albert Einstein Straße 21

Call for Papers - BaSoTI Conference 2010

This year the Baltic Conference - "Learning in Networks" will held from August 20th to August 21st in Kaunas, Lithuania.

Deadline for submission : July 5th, 2010

For more information see here.

IuK-Mitarbeiter bei Innovationspreis erfolgreich

Die Lehrstuhlmitarbeiter Anne Gutschmidt und Thomas Mundt sowie Gerald Bieber vom Fraunhofer Institut freuen sich ĂŒber 3000,-EUR fĂŒr die innovativste Idee aus dem Bereich der Informatik im Ideenwettbewerb der UniversitĂ€t, des Fraunhofer Instituts und des Forschungsinstituts fĂŒr Biologie landwirtschaftlicher Nutztiere Dummerstorf.

Eine Jury unter Vorsitz des Rektors der UniversitÀt wÀhlte in den Kategorien Studierende und Forscher die jeweils innovativsten Ideen aus.

Die Forscher der Uni Rostock und des Fraunhofer-Instituts fĂŒr Graphische Datenverarbeitung haben mit TWID – Ambient Twitter Device die nĂ€chste Generation der SMS-Kommunikation ins Leben gerufen. TWID verbindet die Technologien von SMS, Twitter und RSS mit AktivitĂ€tsmonitoring und bereichert diese mit automatisch generierten Informationen. Die Forscher Anne Gutschmidt, Thomas Mundt und Gerald Bieber arbeiten an einem kleinen, tragbaren, wartungsfreiem GerĂ€t mit der Möglichkeit zum automatischen „Twittern“. Das TWID erkennt aus Position und Bewegungsmustern (Ruhe, Gehen, Autofahren etc.) selbstĂ€ndig die Situation des TrĂ€gers und sendet diese Informationen ĂŒber das Internet an ausgewĂ€hlte Nutzer. Mit dem TWID sehen Freunde, womit sich der andere gerade beschĂ€ftigt, das spontane Verabreden wird erheblich vereinfacht und Kinder können ganz einfach Botschaften an ihre Großeltern verschicken.

2. Platz im Nationalen Finale des Ricoh & Java Developer Contest fĂŒr Rostocker Studenten-Team

David Gassmann (ganz links) und Johannes Lange stellen der Jury ihre Anwendung vor.

Bild: David Gaßmann (ganz links) und Johannes Lange stellen der Jury ihre Anwendung vor.

David Gaßmann und Johannes Lange, beide Studenten des Studiengangs Informationstechnik / Technische Informatik (IT/TI), haben den 2. Platz beim diesjĂ€hrigen Ricoh & Java Developer Contest in Deutschland errungen. Bereits das Erreichen des Deutschland-Finales war ein großer Erfolg, immerhin hatten die beiden es mit 16 konkurrierenden Teams anderer UniversitĂ€ten aus ganz Deutschland zu tun. Im Finale mussten sich die beiden nur knapp den Gewinnern aus Kaiserslautern geschlagen geben.

Beim Wettbewerb ging es darum, ein Softwareprogramm fĂŒr einen erweiterbaren Multifunktionsdrucker der Firma Ricoh in der Programmiersprache Java zu entwickeln. Bewertet wurden die Idee selbst und die technische Umsetzung. Die Jury bestand je zur HĂ€lfte aus IT-Spezialisten und Marketing-Experten von Ricoh.

Die beiden Studenten entwickelten und programmierten eine Softwareanwendung, mit deren Hilfe Fragebögen fĂŒr Umfragen erstellt und ausgewertet werden können. Die Fragebögen werden dazu entworfen, auf dem Drucker ausgedruckt und nach dem AusfĂŒllen mittels des eingebauten Scanners wieder in das GerĂ€t eingelesen. Die "AuszĂ€hlung" und Auswertung der Umfrage erfolgt dann ebenfalls auf dem GerĂ€t.

„Die beiden haben dabei gezeigt, dass sie sowohl kreativ sind, als auch ĂŒber die notwendigen handwerklichen FĂ€higkeiten eines Informatikers verfĂŒgen“, so Dr. Thomas Mundt, Betreuer der Wettbewerbsteilnehmer vom Institut fĂŒr Informatik an der UniversitĂ€t Rostock.

„Meine Motivation, am mehrere Monate dauernden Wettbewerb teilzunehmen, ist die Chance, sich mit anderen Studierenden aus Deutschland und eventuell Europa zu messen und meine im Studium erworbenen Kenntnisse an aktueller Technik auszuprobieren“, sagte David Gaßmann, einer der beiden Teilnehmer.

FĂŒr das Erreichen des Finales erhielten die beiden Teilnehmer wertvolle Sachpreise, darunter jeweils eine Digitalkamera. Die UniversitĂ€t darf den fĂŒr den Wettbewerb verwendeten Multifunktionsdrucker behalten. Fotos in der Galerie.

Call for Papers fĂŒr Workshop "Digitale Soziale Netze"

Ab sofort können BeitrĂ€ge fĂŒr den Workshop "Digitale Soziale Netze" eingereicht werden, welchen der Lehrstuhl IuK an der GI Jahrestagung organisiert. Die Frist zur Einreichung endet am 28.04.2008. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite www.digitale-soziale-netze.de

Archiv – 2007

Studenten von IuK gewinnen Business Plan Wettbewerb

Die studentischen Teams der KSWS-Projekt-Vorlesung und der WIN/BIN-Projektgruppe des Lehrstuhls IuK im Wintersemester 2007 haben den 2. Preis der 1. Stufe des MV-Win Businessplan Wettbewerbs und 3.500 Euro fĂŒr die Realisierung der Idee gewonnen. Der Lehrstuhl gratuliert ganz herzlich.

FĂŒr die 2. Stufe des Wettbewerbs sind noch etliche NĂŒsse zu knacken... und fĂŒr die Fortsetzung des Projekts im Sommersemester (KSWS Vorlesung, kleine oder große WIN / BIN Projekte) sind noch einige PlĂ€tze frei. Anmeldung per eMail an Prof. Cap. NĂ€chstes Treffen 3. MĂ€rz 15:00 in 311, Startschuss im Sommersemester 14. April 15:00 in 312.

Einladung zur Mitternachtsvorlesung!

Der Lehrstuhl fĂŒr Informations- und Kommunikationsdienste am Institut fĂŒr Informatik der UniversitĂ€t lĂ€sst eine alte Tradition fĂŒr die Vorweihnachtszeit wieder aufleben.


Außerhalb der ĂŒblichen Zeiten und jenseits von Hektik und Terminen laden wir alle Interessierten am 05.12.2007 um 22.00 Uhr zu einer Mitternachtsvorlesung in den Hörsaal 312 in der Albert-Einstein-Straße 21 ein.

„Wem gehören die Rechte an einer Software, die von einem Angestellten außerhalb der Arbeitszeit entwickelt wurde? Was bedeutet der Einsatz von Open Source fĂŒr ein Unternehmen?“ Unter dem Motto "Rechtsfragen bei der Softwareentwicklung" beantwortet Frau RechtsanwĂ€ltin Marion Janke, M.L.E.

von der Kanzlei Langhoff, Dr. Schaarschmidt und Kollegen diese und andere Fragen und geht auf Rechte und Pflichten von Programmierern ein. Frau Janke freut sich sehr auf eine anschließende Diskussion und möchte auch die Sichtweise der Softwareentwickler kennenlernen.

Um die Menge an GlĂŒhwein planen zu können, bitten wir um kurze Anmeldung per Mail an iuk(at)informatik.uni-rostock.de.

In der FAZ gefunden...

02. Mai 2007  oll. Deutsche Gastprofessoren in Großbritannien haben schon vor Jahren berichtet, dass die britischen UniversitĂ€ten gerade das Leistungsbewertungssystem abschaffen, welches hierzulande mĂŒhselig etabliert wurde. Anstatt Forschung und Lehre zu betreiben, sind inzwischen auch deutsche Hochschullehrer unfreiwillig zu Wissenschaftsmanagern geworden. Was der Bildungsausschuss des britischen Unterhauses jetzt in einem ausfĂŒhrlichen Bericht zum Stand des Bologna-Prozesses fordert, wirkt wie ein Hieb gegen deutsche Überregulierung bei der Hochschulreform. Die Briten erinnern zu Recht daran, dass die Bologna-ErklĂ€rung nie einzelne Reformschritte vorgegeben, sondern nur einen Rahmen abgesteckt hat. Die AbschlĂŒsse sollten miteinander zu vergleichen und zu vereinbaren sein, nicht mehr und nicht weniger. Mit bĂŒrokratischem Perfektionismus hat sich der europĂ€ische Musterknabe Deutschland darangemacht, die Freiheit als Arbeits- und Leistungsprinzip aus den Hochschulen zu vertreiben. Daran wird auch die Abschaffung des Hochschulrahmengesetzes nichts mehr Ă€ndern, denn die Landeshochschulgesetze erzwingen jene Überregulierung, die von den Briten zu Recht beklagt wird.

Text: F.A.Z., 03.05.2007, Nr. 102 / Seite 10